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4 (1859) Der Spieler [u.a.] Scheinverdienst
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Mann, und das Weib legt ihre Hand an deren Bildung, so reißsie zurück; und will sie nicht hören, so reiß sie los von Dir, lebeeinsam und rette Deine Söhne. (Zu Sophien.) Läßt er sich be-thören von Deinem Reiz und Deinem Dünkel, läßt er Erziehungin Deiner Hand allein so traue Dir selbst nicht nimmDeine Kinder und bringe sie lieber in ein Arbeitshaus, ehe siewerden wie Ludwig und Christian und ihr Beide leiden müßtet,wie ich und mein Weib Euch selbst anklagen müßtet wieich und mein Weib, und spät am Grabe von Euern Kindern ver-flucht werden müßtet, wie ich und Eure Mutter.

Schmidt. Mein Vater! mein Vater!

Sophie. O Gott!

Rechtler. Mein lieber alter Freund, fasse Dich.

Sccseld. Zwei Söhne habe ich jetzt verloren und ein Weib.Schrecklich ist der Augenblick, wo Eure Hände zusammen gegebenwerden. Ja, er ist schrecklich so sey er denn lehrreich. MögenEure Kinder werden, treiben, was sie wollen nur lehret siearbeiten, und nichts scheinen, alles durch sich selbst, ihre Mühe,ihren Fleiß haben und erhalten, und nichts erhalten, was ihnennicht Mühe kostet. Ihr Beide lebt still, und seyd fleißig. Wennmir es denn in der ganzen Welt zu enge wird, so lasse ich dasarme unglückliche Mädchen mit dem Kinde zu Euch gehen, nehmemeinen Heinrich an die Hand, und komme zu Euch. Da wollenwir denn unter uns seyn und ach nein I nein! die Verlornenkann ich doch nicht aus meinem Herzen reißen; ich kann es nicht.

Rechtler (heftig). Und das sollt und dürft Ihr auch nicht.Denn am Ende dürft Ihr Eucrm Gewissen kein weiches Kissenunterlegen. Ihr habt scharf gesündiget. Gott schenkt Euch Bäumein den Garten, und Ihr bindet keine Stangen daneben, und laßtsie lästerlich krumm und schief wachsen! Aus dem Garten werfendürft Ihr sie darum nicht schneiden, wo es heilsam ist wohl