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Ludwig. Ihre Verzeihung — und daun in alle Welt gehen.
Sec seid. Gute Handlungen allein verzeihen die schlechten.Thue, was Du kannst. Meine Thränen folgen Dir —
Ludwig (will reden. Thränen verhindern es; er bedeckt das Ge-sicht mit dem Tnch und geht ab).
Schmidt (bittend). Ist es Ihnen möglich, vortrefflicher Mann,seinen Gemüthszustand zu verkennen?
Secfcld. Lassen wir das —Herr Schmidt, Sie sind ohneMittel — meine Tochter auch — Sie lieben sich — ich wünscheIhre Heirath zu stiften.
Schmidt. Mein Gott!
Sophie. Mein Vater —
Secfcld. Ich danke Gott, daß Ihr kein Geld habt —Arbeit wird Eure Sinne in den Schranken halten, und EureWünsche. Mittelmäßigkeit, das Gut, was unsere Welt so ver-ächtlich von sich stößt — Mittelmäßigkeit — bürgt für Euer Glück.Wo ist Heinrich — ruft ihn doch!
Schmidt (geht ab). '
Sophie. O mein lieber, guter Vater!
Secfcld. Du hast mich nie betrübt — Das macht meinenTod sanft — es mache Dein Leben leicht.
Siebzehnter Austritt.
Vorige. Heinrich.
Lcefcld. Sophie — Heinrich! nehmt mich in Eure Mitte.Schmidt. Lassen Sie Sich betheuern, mein Vater, meinguter Vater, daß Ihr Sohn Ludwig seine Schuld fühlt.
Zccscld (zu Schmidt). Schenkt Dir Gott Söhne, junger