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4 (1859) Der Spieler [u.a.] Scheinverdienst
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Mensch! auch Sie sind nicht glücklich nein, Sie sind eS nicht;die Liebe will Sie glücklich machen, der Ehrgeiz trübt IhrenHimmel. Meine Schwester

Schmidt. Leben Sie wohl!

Ludwig. Und wie wollen Sieleben, was wollen Sie an-fangen, wenn meine Schwester nicht die Ihrige wird?

Schmidt (gerührt). Arbeiten.

Ludwig. Werden Sie das können?

Schmidt. Meine Mutter und ich müssen leben.

Ludwig. Aber Sie empfinden doch

Schmidt (gerührt). O ja!

Ludwig. Wenn es Sie nun überfällt in der Arbeit, wennSie es nicht mehr aushalten können?

Schmidt (kann kaum die Thränen ziitückhalten). So lege ichdie Feder hin, weine mich recht aus, und arbeite dann wiederweiter.

Ludwig. Und wenn meine Schwester unglücklich wird?

Schmidt (trocknet sich di- Augen). Dann wird mir das Ar-beiten sehr schwer werden.

Ludwig. Diese Ergebung, dieser sanfte Schmerz, das

sind herrliche Gefühle. Ach, einst waren Sie mir nicht fremd.Daß ich noch einmal anfangen könnte noch einmal so liebenso meinen Vater ansehen könnte so die Natur einathmen, undalle Künstlichkeit abschwören könnte Das ist vorüber. Reueund Elend bleiben mir übrig. O, meine Mutter! Gott bewahresie, daß von den Gefühlen dieses Augenblicks nie eine Ahnungüber sie komme!

Schmidt. Weg mit dem Vergangenen! Handlungen desentschlossenen Mannes an die Stelle der Ausrufungen!

Ludwig. Auf denn! Worte hätten nichts vermocht; Beispielreißt unwiderstehlich hin.