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4 (1859) Der Spieler [u.a.] Scheinverdienst
Entstehung
Seite
67
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Ihnen Freude zu machen, wo ich konnte, war stolz, wenn einfreundlicher Blick mich lohnte, und klagte es nur dem blauenHimmel, wenn ich verkannt wurde. Nein, das Urthcil sprechenSic nicht über mich.

Sec selb. Ich spreche es auch nicht.

Mad. Sccfcld. Nicht? nicht?

Lee seid. Bei ihr ist Uebereilung und kränkendes Geheimniß bei Ludwig Verbrechen! Ihre Ehe hindert die Armuth,Ludwigs Ehe das Laster! Diese kann ich bedauern, jenen muß ichverachten.

Ma d. Sccfcld. Ludwigs Ehe? was soll das bedeuten?

Sccfcld. Die Genugthnnng, die er einem tugendhaftenBürgermädchen schuldig ist und die er ihr, wenn sie tugend-haft ist, geben soll, oder mein Angesicht meide» auf ewig.

Mab. Sccfcld. Nun und in Ewigkeit nicht

Sccfcld. Sie hat einen Vater

Mad. Sccfcld. Sie ist mit allen ihren Ansprüchen ab-gekauft.

Sec selb. Kannst Du die Thräuen einer verzweifelndenMutter abkaufen? das Recht eines Kindes auf seinen Vater?den Fluch eines grauen, alten Vaters, der an dieser Tochter seineeinzige Freude hatte? Kannst Du ruhig seyn, wenn alles,was in der Natur ehrwürdig und heilig ist, seine laute Stimmegegen Dich erhebt? Wenn Du das kannst, so weiß ich denUndank, die Kälte und den Hohn meiner Kinder zu erklären.Dein Werk ist cs und meiner Kinder Unglück die Frucht Dei-nes heillosen Stolzes, den Gott Dir vergeben mag.

Sophie. O, lieber Vater!

Mad. Sec seid. Nun, so reiß Deine Kinder herab vonStufe zu Stufe in die Klaffe der Tagelöhner. Laß sie mit Schrei-