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4 (1859) Der Spieler [u.a.] Scheinverdienst
Entstehung
Seite
65
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Sophie «zitternd). Daß wir uns lieben, daß wir un-glücklich sind, daß das Schicksal uns trennen wird

Mod. Sccfcld, Dafür stehe ich.

Lop hie. Daß wir Beide unglücklich scyu werden; daß wiruns dann nie mehr sehen, und jedes für das andere beten undweinen wollen?

Sccfcld. Wie, mein Herr! so konnten Sie mein Vertrauenmißbrauchen, mit offener Stirne mir gegenüber stehen, und denMann ansehen, dessen Tochter Sic unglücklich machen wollen?

Schmidt. Meine Armnth würde sie unglücklich machen,mein Herz nicht. Madam, ich bekenne mich strafbar, daß ich inmeiner geringeren Lage es wagen konnte, Ihrer würdigen TochterLiebe zu bekennen. (Z» Hern, Sccseld) Ach, hätten Sie vollendenlasten; alles wollte ich Ihnen gestehen. Sie sind ein gerechter Mann.In Ihres Sohnes Sache werden Sie für das arme Mädchen ent-scheiden, Sie müssen cs. Dann würden Sie auch hier der Ar-muth Leidenschaft nachgcsehen haben der Armnth und derTugend. Ja, ich bin ein guter Sohn, ich arbeite mit allenKräften uns trennt der Rang und das Bornrtheil. «Zu MadamSceftld.) Ich bekenne, daß es sehr schwer ist, sich darüber wegzu-setzen. Räumen Sie ein, daß die Strafe, deßhalb den Gedankenan eine glückliche Stunde auf Erden aufgeben zu müssen dasVergehen sehr hart bestraft daß ich arm bin, und ein Herzhabe. (Will gehen.)

Saphir, Bleiben Sie. Vater Mutter! Wollen Siedas Herz, was nicht mehr mein ist, einem reichen Wollüst-ling schenken, und cs einem edlen Manne nehmen? Er istnicht reich Wenn ich nun jedem bessern Verhältnisse ent-sage?

Jffland. thcatral, Werke, IV, 6