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4 (1859) Der Spieler [u.a.] Scheinverdienst
Entstehung
Seite
64
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Schmidt. Ich mache Ihnen Kummer, das thut meinemHerzen weh. Ich habe nur die Beruhigung dabei, Ihnengrößeren Kummer verhütet zu haben.

Sccfcld. Er wendete sich oft an Ludwig, der ihn mitSpott lohnte.

Lad. Lecfcld. Was ist mit Ludwig?

Sccfcld. Ein gutes, armes Mädchen wird das Opfer seiner ach, ich entschuldige ihn, wenn ich sage, seiner Leidenschaft.

Lad. Sccfcld. Die Geschichte weiß ich.

Sccfcld. Die weißt Du?

Lad. Sccfeld. Von seiner Aufrichtigkeit, seinem kindlichenVertrauen. Sie ist abgethan. Aber was Du nicht weißt

Schmidt. Nein, Madam, sie ist nicht abgethan; und geradedeßwegen hielt ich es für Pflicht

Lad. Sccfeld. Pflicht? Mein Herr Schmidt, blähen SieSich nicht mit moralischen Vortrefflichkeiten. Das Wort Pflicht istmir verächtlich in Ihrem Munde.

Schmidt (betroffen). Madam -

Sccfeld (heftig). Was ist das?

Zwölfter Äustritt.

Vorige. Sophie.

Lad. Sccfeld. Frag Deine Tochter.

Schmidt (kittend). O, Madam!

Lad. Sccfcld. Wo gehen Sie promeniren, Mamsell, wennHerr Schmidt sich avamuriret, Sie zu begleiten; und was ist derInhalt Ihrer geheimen Briefe?