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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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von Ehre und Redlichkeit. Ich flnche Dir nicht meinen Segenfordere nicht. Unsere eigenen Handlungen sind uns Segen oderFluch.

8 aiincr lmit Wchmuth). Lebt wohl! (Geht ab.)

Mab. Rosen (folgt).

Justiz rat!) (ruft ihr nach). Gehen Sie ihm nicht von derSeite.

Michchnter Austritt.

Iustizrath Listar. Kricgsrath Dallncr.

kricgsrath. Der Vater abgesetzt, der Schwager ein Lug-ner und Betrüger! Was für eine Heirath wollen Sie da schlie-ße ? Wollen Sic nach getragener Tageslast Trost bei Ihrem Weibesuchen, so finden Sie Thränen über Vater und Bruder! WollenSie mit ihr ansgehen, so begegnen Sie dem Spott und Hohn aufvielen Gesichtern; die Heirath wird Ihr Unglück, stehen Sie da-von ab.

Iiistizrath. Freude und Leid will ich mit Ihrer Tochter«heilen, ich warte nicht ans Priestersegen, um das Wort meinesHerzens zu heiligen.

Krieg sralh. Sv lasse Gott Ihr Wort nicht schwer ausIhnen ruhen.

Justizrath. Lieber Vater Falbring weiß die Geschichtemit Ihrem Sohn. Er wird Sie gebrauchen wollen, um Sieschweigen zu machen.

Lriegsrath. Mein Herz können die Unmenschen brechen meine Pflicht und meinen Eid nicht.

Instizrath. Eilen Sie nach Hofe, Ihnen droht Gefahr.