Druckschrift 
3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
Entstehung
Seite
247
Einzelbild herunterladen
 

Man hat Sie für gefährlich ansgeschrieen; fordern Sie die Entlas-sung Ihres Sohnes. Er muß von hier fort. Dann können Siereden und handeln.

Lricgsrath. Von hier fort? Ja, es ist nöthig. Undgleich.

3nstizrath. Eilen Sie, Ihnen droht persönliche Gefahr.

Lricgsrath. Nun wohl, ich will mich noch einmal mel-den lassen. Meinen Sohn will ich aber noch sprechen.

3 n I> is rat h. Die Gefahr des Verzugs

Lricgsrath. Ei was! Der Vater geht vor: ich wareher Mensch als Kriegsrath. Rufen Sie ihn her.

3 u lii; r a t h lgcht ad).

Lricgsrath. Guter Gott! gib mir Kraft und Stärke laß mich nicht gan; fallen!

Zrch)rh»trr Austritt.

KricgSrath Dallncr. Dekret är ittalbring.

Lricgsrath. Was wollen Sie hier?

Falbring. Bor Unglück warnen. Sie wollen mich insVerderben bringen.

Lricgsrath. Ihre Handlungen verderben Sie!

Falb ring. So wissen Sie denn, daß Ihr Sohn -Lricgsrath. Mein Sohn und mein Dienst haben nichtsmit einander zu schaffen.

Falb ring. Aber mein Gott, Sie sind jetzt außer DienstLricgsrath. Der Fürst hat mich entlassen die Mensch-heit und die Tugend entlassen mich nie.