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Wenn Du au meiner Seite gehst — uud mußt errötheu, wennder Blick der Menscheu von mir auf Dich fallt — mußt Du nichtwünschen —
Ma!>. Kose». Bruder, hör' aus, Du bist schrecklich!
Ljallncr. Ach nein — arm bin ich — ich kann nicht be-zahlen; keine Forderung au mich; Dich — gar me, nie! Erlaßmir meine Schuld, Schwester! scy gut mit mir — sieh michfreundlich «u — gib mir Deine Hand.
Äad. Kosen (legt ihren Arm NM seine Schulter und weint).
üallIIer. Weine nicht! — v weine nicht! Deine weinen-den Augen sind ja der Schuldbrief, der mich so schrecklich verfolgt.Kannst Du — so lächle noch einmal — sieh mich zufrieden an —wie damals in der schonen Zeit, als ich fünfzehn Jahre alt war.(Er reiht sich los.) — Als mein Vater mit Wohlgefallen auf michsah, und Du von der schönen Zukunft mit mir sprachest, wie ichden gnten Vater im Alter Pflegen wurde! — O Marie! — dahatten mich die Menschen noch nicht betrogen — und ich — ichhatte Euch noch nicht betrogen. Vergib mir — drücke DeinenFeind an Deine Brust. (Er umarmt sie.) Vergib, was geschehen i st,und was —
Mad. Kosen. Warum hältst Du inne? Rede! Was ge-schieht noch — was treibt, was ängstet Dich — was kann nochgeschehen? Verschweige mir nichts, rede! um meiner Liebe, meinerSorge willen — rede! wenn Du mir Dank schnldig bist, so trageihn jetzt ab — rede, was kann Dir Levorstehcn?
8 all »er (mit ineinander geschlagenen Hände»). Ich weiß esnicht. — Es komme aber was da wolle — Fluche mir nicht!