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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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Wenn Du au meiner Seite gehst uud mußt errötheu, wennder Blick der Menscheu von mir auf Dich fallt mußt Du nichtwünschen

Ma!>. Kose». Bruder, hör' aus, Du bist schrecklich!

Ljallncr. Ach nein arm bin ich ich kann nicht be-zahlen; keine Forderung au mich; Dich gar me, nie! Erlaßmir meine Schuld, Schwester! scy gut mit mir sieh michfreundlich «u gib mir Deine Hand.

Äad. Kosen (legt ihren Arm NM seine Schulter und weint).

üallIIer. Weine nicht! v weine nicht! Deine weinen-den Augen sind ja der Schuldbrief, der mich so schrecklich verfolgt.Kannst Du so lächle noch einmal sieh mich zufrieden anwie damals in der schonen Zeit, als ich fünfzehn Jahre alt war.(Er reiht sich los.) Als mein Vater mit Wohlgefallen auf michsah, und Du von der schönen Zukunft mit mir sprachest, wie ichden gnten Vater im Alter Pflegen wurde! O Marie! dahatten mich die Menschen noch nicht betrogen und ich ichhatte Euch noch nicht betrogen. Vergib mir drücke DeinenFeind an Deine Brust. (Er umarmt sie.) Vergib, was geschehen i st,und was

Mad. Kosen. Warum hältst Du inne? Rede! Was ge-schieht noch was treibt, was ängstet Dich was kann nochgeschehen? Verschweige mir nichts, rede! um meiner Liebe, meinerSorge willen rede! wenn Du mir Dank schnldig bist, so trageihn jetzt ab rede, was kann Dir Levorstehcn?

8 all »er (mit ineinander geschlagenen Hände»). Ich weiß esnicht. Es komme aber was da wolle Fluche mir nicht!