Druckschrift 
3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
Entstehung
Seite
241
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Lilster Äuftritt.

vorige. Ernst.

Ernst. Onkel! ich habe einen neuen Baker.

Valin er. So?

Mad. Uoscn. Ja War wird Dein Schwager.

vaUncr. Wird er? Gott Lob I Er wird Dir vieler -alles sehn! Ich sehe den Kleinen da glücklich. O das ist schön,das ist herrlich!

Ernst. Du bist nicht mehr mein Vater?

Oallncr. Nein, mein Kind!

Ernst. Der neue Vater will oft bei mir seyn. Du bistnicht oft bei mir gewesen.

Oallncr (hebt ras Kind auf und herzt -«>. Vergib mir ver-gib mir und sev glücklich. (Er setzt ihn auf de» Arm und geht einigeSchritte »o» Madam Nasen.) Ernst lieber Ernst, mein guter,kleiner, lieber Junge! Ich habe Dich doch lieb, wenn ich auch oftnicht bei Dir war. Wenn Du aller geworden bist, wer weist,wo ich bin dann denke au mich. (Er gib- ihm seine Uhr.) Sieh,diese Uhr ist Dein.

Ernst. Schenkst Du mir die Uhr?

Oallncr. Ich schenke Dir was ich habe; icr umarmt ihn)gebrauche Deine Stunden in der Welt gut. Sage nie eine Un-Wahrheit, nicht Deiner Mutter, nicht Deinem Vater, nicht ausLiebe, nicht ans Furcht, nicht zum Scherz'niemals rede eineUnwahrheit. Wahrheit ist Segen Unwahrheit ist Fluch! hörstDu Finch. Willst Du daran denken, dast ich Dir das gesagt habe?

Ernst. Ja, lieber Onkel I

Lallncr istehr ihn -ine kleine Weile starr an). Gott scy mitDir! -Er setzt ihn hin und gibt ih» der Schwester.)

Iffiaud -heatrat Werk« lit.