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Zehnter Auftritt.
Madam Noscn. Sekretär Dallner-
Lallner. Ist es wahr, Marie? — Der Vater ist ent-lassen?
Mad. Rosen. Entlassen.
Lall »er. Nach vierzigjährigen Diensten?
Mad. Rosen. Als Ruhestörer verleumdet.
vallncr. Haben sie es dahin gebracht!
Mad. Rosen. Er ist nach Hofe gegangen, sich zu recht-fertigen, Dienste zu fordern, ober auch keine Besoldung.
Lall »er. Ich bin sein Unglück.
Mad. Rosen. Du?
Lallncr. Ja, Marie! Ich hindre es, daß mein Vaternicht in seiner ganzen Würde handeln — in der vollen Klarheitdes unerschrockenen redlichen Mannes da stehen kann. Bei jedemSchritte, den er thun könnte, bin ich ibm im Wege — das wissensie wohl, die Betrüger.
Mad. Rosen. Quäle Dich nicht mit Vorwürfen —
Lallncr. Wenn doch alles auf mich allein fiele, was ichverdiene. Wenn ich doch alles büßen könnte, was meine Albern-heit angerichtet hat. — Denn — Bosheit Hab' ich nicht. (Er reichtibr dle Hand.) Bosheit wahrlich nicht, Marie!
Mad. Rosen. Das weiß ich ja.
Lallncr. Und doch — doch wird man noch mit Ver-achtung auf mich sehen; das ist hart.
Mad. Rosen. Warum siehst Du doch alles so schwarz!
Lallncr. Für mich wird cs nie mehr hell — nie, nie,nie! Wenn jedermann mit Fingern auf mich deutet, was soll dader arme Vater thun? — Wünschen, daß ich nie geboren wäre,