Druckschrift 
3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
Entstehung
Seite
221
Einzelbild herunterladen
 

221

etwas empfindlich glaube ich. Mein Theil Eigensinn mag ich auchhaben; daran ist aber der alte Jnnggescllenstand Schuld. Dennoch

darauf merken Sie nun meine ich, es wäre möglich, daßman mir wohl gut sehn könnte, weil ich ein ehrlicher Mann bin.Lieben nicht; das meine ich nicht. Ich bin nicht angenehm. Abergut bin ich wahrhaftig. Ueber dem Gutscyn wer weißsände sich wohl gar noch Liebe? Jetzt habe ich alles gesagt.

Mad. kkoscii. Wenn ich eben so aufrichtig von mir redensollte

Zu stizrath. Lassen Sie das. Ich kenne Sie besser, als SieSich selbst. Wenn Sie wollen, so habe ich das große Loos gezogen.

Nur eins bitte ich, halten Sic mich nicht auf bescheiden Sicmich nicht wieder her. Was Sie thnn oder nicht thnn wollen, wissenSie doch also sagen Sie nun herzhaft ja oder neinl

Mab. Ikoscn l»ach einer Palgc). Ja!

Znjl!; ralh (gerührt). Wahrhastig? ich habe doch recht gehört?

Sehn Sie so gut und sagen Sie mir es klar und deutlichListar ich gebe Dir meine Hand.

Mab. 1k oseII (gibt ihm Ihre Hand). Mein lieber Listar!Zujktzrath. Nun Gott seh Dank! (Er küßt ihre Handherzlich.) Versprechen wollen wir einander nichts. Wir sind ehrlicheLeute, und wir werden glücklich sehn.

Lüfter Austritt.

Vorige. Kricgsrath Dallncr.

Zu jlizrath. Lieber Dallner, was hat sich da zugctragen?Mab. kl a sc». Nicht Falbring aber dieser Mann bittetum Ihren Segen.