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Justizrath. Wir wissen jetzt wie wir stehen. Ich bin seinVertranter.
Ma!>. Losen. Listar! Was für ein guter Mann sindSie?
Instizrath. Glauben Sie bas? — Ja, Sie glauben es.Aber zum Theil muß ich diese gute Meinung doch wieder zer-stören.
Mab. Losen. Das können Sie nicht; das kan» niemand.
Justiz rath. Ja, ja! Ich Lin nicht so ganz uneigennützig,wie ich heute versprochen habe zu seyn! — Ich bin wohl gareigennützig.
Mad. Losen. Eigennützig? Sie! Fürwahr, das ist un-möglich.
Instizrath. Sic haben Falbring abgewiesen.
Mad. Losen. Ach, es war nie die Rede von ihm.
Instizrath. Nun ineine ich — ich dürfte Ihnen einen an-dern Vorschlag thnn. (Nach einer Pause.) Sagen Sie mir —wäre es Ihnen wohl möglich, mich zu heirathen? — Sieschweigen?
Mad. Losen. Sie überraschen mich —
Instizrath. Das muß nicht seyn — Ueberlegen Sie es.Ich bin vierzig Jahr alt.
Mad. Losen. Ihr Herz ist in voller Jngendkraft.
Instizrath. Ich bin kein Liebhaber. Liebhaber werde ichin der Ehe. Deßhalb haben mich alle Mädchen bisher abgewiesen.Alle diese Toilettenbursche, diese allerliebsten Lügner, werden inder Ehe grobe Gesellen. Aber die meisten Weiber sind nun so —Für die Vergötterung eines Vierteljahres verdingen sie sich auf dieGaleere ihr Lebelang.
Mai). Losen. Das ist nur zu wahr.
Instizrath. Ich bin freilich ein bischen heftig —