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Zwölfter Äuftritt.
Ter Justizrath Listar. Madam Rosen.
Änstizrath. Ihr Dimer!
KI ad. Kosen. Wir haben Sie lange nicht gesehen, HerrJustizrath!
Änsttzrath lverbengt sich). Werden wir hier eine Weile alleinreden können?
Mad. Kosen. O ja!
Zusttzrath. Desthalb komme ich so früh. Sie sind einegntc — gntmüthige Frau.
Mad. Kosen. Ich thne was ich kann —
Äusttzrath. Sie thun mehr als Sie können, und das istunrecht.
Mad. Kosen. Wie meinen Sie das?
Justiz rath. Gut, wahrlich gut. Nehmen Sie es auch gut
auf?
Mad. Kose». Von ganzer Seele.
Zustizrath tnach einer Panse). Sie können vielleicht nichtumhin, die tausend Thaler zu ersetzen, welche an dem Vermögenvon Ihres Mannes Mündeln fehlen. Ihr Eingebrachtes -
Mad. Kosen. Ich weiß es, aber ich kann das Andenkenmeines Mannes nicht kränken lassen. Mein Vater hat meinemBruder auch schon aufgctragen, auf eine ansgestellte Obligation,von uns dreien unterschrieben, das Kapital anfzunehmen, um gleichdamit an den Sekretär Falbring die Summe abzutragen.
Änstizrath. Ich habe zwölf hundert Thaler Kapital. Soviel könnte ich Ihnen leihen. Wollen Sie es von mir an-nehmen?