171
Lricgsrath. Rein! — Man kämpft stcki auf der Weltzwischen Miibseligkeiten und Thorbeiten hindurch. Wenn beide unsnicht von der geraden Linie werfen, so haben wir das unsrigcgethan. Bon der geraden Linie ab bringt mich nichts! Also seyruhig! Kleiner, hübsch fleißig, gehabt Euch wohl! (Echt ab.)
Cilstrr Austritt.
MadamNoscn Ernst.
Ernst. Mutter! — Was hat der Großpapa da von dergeraden Linie gesagt? —
Mab. Rosen. Du sollst auch so, wie er, bei Deinen Buch-staben ans der geraden Linie bleiben.
Ernst. Mache mir eine gerade Linie, Mutter!
Mild. Rosen. Heute schreibst Du nicht mehr. Du liesest.
Ernst. Aus dem Buche mit den Geschichten?
M ad. Rosen. Ja, wenn Du mir daraus recht hübsch vor-lesen kannst, so schenke ich Dir allerlei ausgeschnitzte Thiere. WennDu mir aber auch erzählen kannst, was Du gelesen hast, so schenkeich Dir das Bild von einem guten Manne, und erzähle Dir, werer ist, und was er gethan hat.
Ernst. Behalt die Thiere, ich will den Mann haben.
Mad. Rosen. So mußt Du recht fleißig seyn.
Ernst. Darf ich im Garten lesen?
Mad. Roscn. O ja!
Ernst (lauft singend fort). Den guten Mann kriege ich,guten Mann! (Von der Gaffcnseite her kommt der Justizrath.)
den