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sehe, Dein Bild darin verehre. (Sie gitt ihm de» Brief.) Dassep Dein — das reine Opfer meiner Treue!
Archiv. Lehmig (küßt sie, zerrcisit den Brief in Stücken undreicht sie ihr). Ich baue aus Dich!
Wallnau (präsentirt Zulien). Madani Lestang, hier ist meineTochter —
Masi. Lehmig. Wie —
Maring (nimmt sic ihm weg'. Madam Lcstang, hier istmeine Fra»!
Mad. Lehmig. Mein Gott! —
Archiv. Le Hang. Ja, ja!
Mad. Lchaiig. Ihre Tochter — Ihre Frau?
(Wallnau. Meine Tochter!
(Maring. Meine Frau!
Mali. Lehmig (sieht alle an). Ihre Tochter? Ihre Frau?(Die läuft mit Entzücken auf Zulie» zu.) Liebste Feindin, so küsseich Sie von ganzer Seele, und will jede böse Stunde reichlichvergelten.
Seeland (zieht de» Archivar Lestang in seine Arme). Lernt ihnganz kennen. Ich bin heute daher gekommen, und habe ihn ge-beten, daß er sich Mühe geben soll, Jnstizrath zu werden, ich bringedie Sache in Bewegung, er hat Lust dazu, geht aber hin undsucht die Stelle für seinen Freund Wallnau, der sie freilich auchverdient und wohl erhalten wird.
Wallnau. Mein Gott! Du hast für Dich an diese Stellegedacht?
M a d. Lcstang. Lestang, das habe ich nicht gewußt.
Wallnau. Noch ich — so wahr —
Archiv. Lcstang. Ich habe der Freundschaft und Liebemein Wort gegeben, ich habe es gehalten; preiset mich glücklich,wenn mein guter Wille erreicht wird.