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Sie wollen, nur verwerfen Sie meinen letzten ehrlichen Rathnicht, damit Sie nicht einst noch bereuen müssen, ihm nicht gefolgtzu sehn.
Mad. Lehmig. Welchen Rath!
Hciiriettc. Eine Forderung machen Sie, alstr auf dermüssen Sie bestehen, so werden Sie ans einmal sehen, woran Siesind, und dann wissen Sie was zu thun ist.
M a d. Lcstang. Welche Forderung?
Hciiriettc. Er soll Ihnen das Porträt zeigen, das er wieein Heiligthnm auf der Brust trägt.
NI ad. Lcstang (seufzt). Freilich — das Porträt —
Henriette. Das Ihnen so sorgfältig verborgen wird!
Mad. Lcstang. Du bist grausam, daß Du mich jetzt daranerinnerst.
Henriette. Das der Geheimerath Jakob ihm beim Ans-kleiden abnimmt —
M a d. Lcstang. Mein Gott! Wenn sie es ist —
Henriette. Sorgfältig und ängstlich verschließt —
Mail. Lcstang. Wenn es Julie ist!
H cnricite. Und am frühen Morgen mit eben der Aengst-lichkeit wieder überreicht. Das Porträt, das der Herr Archivarin den dunkeln Gängen des Gartens küßt, von wo er mitverweinten Angen znrückkommt. Ja, ja, das habe ich selbstgesehen, das kann ich bezeugen — das will ich ihm ins Gesichtsagen! Das Porträt lassen Sie Sich zeigen, darauf bestehen Sic,ich bitte. (Sic kniet vor ihr und küßt ihr die Hand.) Ich beschwöre
Sie darum!
Mail. Lesta INI (nach einer Pause). Ja, das will ich.
Hcnricttc. Nicht ablassen, bis Sie es gesehen haben?
Mad. Lcstang. Nicht ablassen.
Hciiriettc. Kein Ehrenwort darauf nehmen, daß es