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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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Mad. Lcstang. Er bat mir feierlich sein Wort gegeben, daßer sie nicht liebe, und ich glaube ihm.

Hcnricttc. Zu so einem Worte gehört wenig Athcm.

M a i>. Lestan g. Er ist ein ehrlicher Mann !

Hcnricttc. O ja in Geschäften.

Mali. LeHang. Fort von mir

Hcnricttc. Weil ich die Wahrheit sage? Es bleiben nochLeute genug im Hause, von denen Sie nie eine Wahrheit hörenwerden.

Mail. Lcstang. Ich glaube, daß Du mich lieb hast,aber

Hcnricttc. Glauben Sie das ja nicht. Das Complottvon Vater und Vetter und Bedienten, Onkel und Julien demwerfen Sie Sich in die Arme; das sind die Leute, die es gut mitIhnen meinen.

Mail. Lestang. Mögen Sie mich verkennen. Ein beson-deres Gefühl ist es Mitleid Liebe Gewissen Ehrees hat mich überwältigt, es reißt mich zur Offenheit hin. Dererste Schritt ist gcthan ich bin froh darüber, und ich thne ihnnicht zurück.

Hcnricttc. Die übrigen Schritte, die Sie noch so thnnwollen, wie ein Kind, das seinen Sonntagsrock verdorben hat undin der Augst die Hand küßt, die könnten Sie doch ein wenigverschieben, sollte ich meinen.

Mail. Lest an a. Durchaus nicht.

Hcnricttc. Wie Sic wollen! So lassen Sie Sich wiederau die Kette legen, vertrauern Sie Ihre Jugend, weisen Sie alleMenschen ab, weil sie all Ihnen Freude haben, opfern Sic dieschöne Zeit, die nicht wieder kommt, einem schläfrigen Manne, derIhnen das nicht Dank weiß, der Sie mit eingebildetem Kummerquält, während er anderwärts tändelt und liebelt; thnn Sie was