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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
Entstehung
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129
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ohne Bedeutung sey, daß Sie es ein andermal sehen sollten. Festdarauf bestehen, daß Sie es auf der Stelle sehen?

Mad. Lcstang. Ich will darauf bestehen.

Hciiricttc. Ihn nicht aus Ihrer Gegenwart wcglasfen, bisSie es gesehen und in Händen haben?

Mad. Ec stauq. Ich verspreche cS Dir!

Henriette eft-ht auf». Gott Lob! Sinn ist alles gut I

Mad. Lcstang. Und wenn ich nun die Gewißheit meinesUnglücks gesehen habe! Was dann?

Henri eite. Ach das liebenswürdige Unglück i dann nundann findet sich Alles von selbst. Aber besehen Sie es von allenSeiten! lassen Sie keinen Schieber, keine Springfeder entgehen.

Mad. Erstling. Ja doch!

Hcnricttc. Wäre etwa Ihr Gemälde zu sehen. (Lachtboshaft.» Dann sind Sie gewiß, daß Betrug da ist dann stecktein anderes Gemälde darunter!

Mad. Erstling. Du bist sehr sorgsam

HrnrirÜc. Ist cs Ihr Gemälde, und Sie können das Ge»heimniß des Medaillons nicht finden so behalten Sic cs ja!sagen Sic, daß Sie von Ihrem Haar dazu legen wollten. GebenSic es hernach nur mir ich finde alles. Ich zerbreche ichzerreiße cs, um seine Bosheit zu finden.

Mad. Lcstang. Ja doch, ja doch!

Hcnrirttc. Rein, niemals hätten Sie diesen Träumerhcirathen müssen.

Mad. Erstling. Kein Wort mehr

Hcl> ricitc. Sie werden sehen, daß die Tücken des Mannesau den Tag kommen. Dann habe ich Ruhe so lange kann ichweder essen noch schlafen, noch leben. (Sie geht ab )

Jfslaad, thcatrat. Werke. III.

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