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der Freundschaft war das Vorbehalten; o laß mir doch den Trost,daß ich der Freundschaft ganz gelebt habe.
Wallnau. Höre auf, mit dieser grausamen Großmuth meinHerz zu zerreißen.
Archiv. Lcjlang. Das Werk der Freundschaft laß michvollenden. Aber geh zu meiner Frau, verbürge Dich für mich —gib ihr Glauben an mein Herz.
Wallnau. O Gottl
Archiv. Lcjlang. Sie achtet Dich — Du kannst es.Flöße ihr Achtung ein für meine Ueberzengnng I dann ist dasGlück meines Herzens wieder hergestellt — so gut es in unsererLage sehn kann.
Wallnau. Lieber, guter Lestang, Du selbst mußt das be-wirken. Es war nie gut und ziemt mir länger nicht, der Mittels-mann unter Euch zu sehn.
Archiv. Le llang. Warum?
Wallnau. Mein öfteres Daherkommen — mißfällt in meinemHause.
Archiv. Lcjlang. Darum?
Wallnau. Es erzeugt die bittern Stunden zwischen mirund den Meine». Ich muß mich nach und nach zurückziehen.
Archiv. Lcjlang. Wallnau!
Wallnau. Nie wird mein Herz sich von Dir trennen.
Diese Erinnerung an die Zeit, wo kein Argwohn aus unsere Schrittelauschte und keine Bitterkeit die schönen Augenblicke der Freundschaftvergällte — soll mich trösten, wenn ich einsam wandle und DeinBild mir vor der Seele schwebt. Mit einem Händedruck freuenwir uns dann manchmal der bessern Welt!
Archiv. Lcjlang. Es war bis jetzt Deine liebste, süßeste