Hoffnung, Deiner Tochter Dein Vermögen zu verschaffen. Fürdieses Vateropfcr hast Du der Seligkeit entsagt, Dich von ihr Vaternennen zu hören - diesen Plan hast Du eben aufgeben, dem Ver-mögen für Dein Kind entsagen wollen, Du hast sie von mir weg-nebmen wollen, um mir Ruhe zu verschaffen. — Und nun willstDu nicht mehr kommen, mich nicht mehr sehen, um den Händelnzu entgehen, die durch Jahre Dir zur Gewohnheit geworden sind?
Wallnau. Es muß so sehn.
Archiv. Lrjiang. Freilich — Jammer zu Hause — Ernstund Unlaune hier! Ach — ich verarge es Dir nicht, daß Du weg-bleiben willst — ich weiß nur nicht, wie ich es ertragen soll, Dichnicht mehr zu sehen.
Wallnau. Lestang — Du thust mir weh.
Archiv. Lrjiang. Bleibe nicht von mir weg — Ich willsuchen mich zu ändern. Ich will wieder viel reden — wir wollenmehr unter die Menschen gehen — wir werden nach und nachwieder munter werden. Aber bleibe nicht weg von mir!
Wallnau. So wahr Gott ist — es kann mit meiner Pflichtnnu länger nicht bestehen, daß ich hier lebe wie vorher.
Archiv. Lcliang treibt die Stirne). Thue was Du mußt —ich trete zurück.
Wallnau. Dieß Wort, von dem — mit dem ich von derersten Kindheit bis daher Arm in Arm gegangen bin!
Archiv. Lrjiang. Du willst es ja. Aber die Tochter laßmir. Ihre Dankbarkeit ist meinem Herzen wohlthuend, in ihrenZügen sehe ich Dein Bild, in ihrem Tone spricht die lange be-kannte Stimme zu meinem Herzen, und für alles, was auf derWelt mir nicht gelungen ist — sehe ich dieß Werk der Freundschaftdoch vollendet.
Wallnau liegt langsam die Hand ln seine). Es kann so nichtbleiben.