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Mad. Le Hang. Da? Gezische! im Haus sagt es verständ-lich, daß meine Gewalt zum Gespötts geworden ist.
Seeland (nach einigem Nachdenken). Höre mich mit gutem Wil-len an!
Mad. Le Hang. Sehr gern!
Seeland. Es mag freilich mit dieser Jnlie eine besondereGeschichte seyn —
Mad. Le Hang. Allerdings.
Seeland. Muß man denn mit einem argen Blick in basGeheimnis; eines ehrlichen Mannes dringen? Mus; man mit Ge-walt einen Schleier zerreißen, den vielleicht eben seine Zartheit umeine Sache hüllt?
Mad. Lchang. Wenn von Lebensrnhe die Rede ist —
Seeland. Würdest Du es nicht mit Nachsicht behandelnwollen, wenn nun etwa diese seine Pflegetochter seine wirklicheTochter wäre?
Mad. Le Hang. Das ist sie nicht. Das ist sie gewiß nicht.Darauf hat er mir sein Wort gegeben, und Sie wissen, daß erdamit Prunk treibt.
Seeland. Du bauest also aus das Wort Deines Mannes?
Mad. Le Hang. O, auf seinen Eigensinn kann man immerbauen. Wie manchen Kummer, wie manchen Verlust hat er nichterlitten, weil er unbedingt und thöricht alles dem aufopfert, was erdienlich findet — sein Wort zu nennen! Wie manche Thorheitgegen sein Gefühl und Ueberzengnng hat er begangen, wenneinmal für eine Sache sein Wort gegeben war. Muß ich nichtdeßhalb das unleidliche Erbstück, seinen alten Onkel, der ihn selbstüberall hindert, und im Wege ist, um mich dulden, bloß weil erseiner Mutter das Wort gegeben hat, diesen einfältigen Mann bisan seinen Tod im Hause zu behalten?