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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
Entstehung
Seite
248
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Erden das Mutterrecht nachläßt, hat sich wohl vorznsehen, daß ernicht zu viel thut. Herr Sohn ich sehe meine Tochter noch,als ihr die Kinder das letzte Mal vorgefiihrt wurden. Wie sie nunfortgebracht wurden, da richtete meine selige Luise sich noch einmalauf sah ihnen nach, streckte ihre kalten Arme ihnen nach. Dasletzte war Mariechen, die sah sich in der Thür noch einmal kläglichumAch Mariechen behielte mich so gern!" sprach der liebeEngel, und sank wieder auf sein Todeslager nieder.Du willstmich, Vater! so leite sic und laß gute Menschen Geduld mit ihrhaben!" Ja Luise, ich habe Geduld!

Zcllicrt. Auch ich!

Fra» Saalcr. So, Herr Sohn wir wollen Geduldhaben, so halten wir ihr unser Wort, wie Sie ihr denn immerWort gehalten haben.

Zwölfter Austritt.

Vorige. Marie.

Frau Saale r. Komm, komm her! (Marie kommt zwischensie.) Zittre nicht, Unge wir wollen Geduld haben. (Marieschluchzt.)

Zcllicrt. Um der Thronen willen, die heiß über DeineWangen laufen, und weil ich nicht begreifen kann, daß Du bösseyn solltest will ich Geduld haben.

Frau Saalcr. Ja wir wollen Gutes von Dir hoffen, umDeiner seligen Mutter willen.

Zcllicrt. Ich vergebe Dir.