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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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Amalie. Er muß Ihne» etwas Nachteiliges von mirgesagt haben. Nicht?

Peter. Ich glaube, ja.

Amalie. Scyn Sie aufrichtig. Ihr Schicksal geht mir zuHerzen.

Marie. Er Nein, Alles, nur Das fordern Sienicht vom mir.

Amalie. Wie Sie mich vorhin halb ahnen ließen mager gesagt haben meine Leidenschaft habe ihn verfolgt?Sie schweigen? Also das war es? Abscheulich!

Marie. Und er wollte vor Ihnen sich rechtfertigen

Amalie. Hätten Sie ihn gebracht! Zwar was wagtein Bösewicht der Art nicht? Mein Onkel weiß nicht, daß ichjemals Leidenschaft für ihn hatte je älter dicß Geheimnis;wird, je mehr wünsche ich ihn in dem Traums zu erhalten, daßich vor ihm nie Geheimnis; hatte. Darauf würde er getrotzthaben, und wer weiß, was er im Stande gewesen sehn würde,mir vor Ihnen zu sagen!

Peter. Es ist also kein gut Haar an ihm; laß ihn laufen.

Amalie. Ich kenne Unglückliche, denen er Jahre lang alleAufmerksamkeit des Liebhabers, und alle Herzlichkeiten des ver-sprochenen Bräutigams erzeigt hat - die endlich in Verzweiflunggeriethen, und

Peter. Schwester, laß mich hin. Du liebst ihn nun ein-mal, er hat versprochen, Dich zur Frau zu fordern, ich will ihnfragen, ob er mit znm Vater gehen will. Thnt er's nicht sowerfe ich ihn gleich znm Fenster hinaus!

Marie. Du quälst mich, lieber Bruder

Peter. Und Du wirst den Vater quälen! Sehen Siedaran sind die Bücher Schuld, wo die Mädchen immer Huld-göttinneu darin genannt werden. Hernach ist ihnen ein schlichterJffland, theatral. Werke. II. 14