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Amalie. Er muß Ihne» etwas Nachteiliges von mirgesagt haben. Nicht?
Peter. Ich glaube, ja.
Amalie. Scyn Sie aufrichtig. Ihr Schicksal geht mir zuHerzen.
Marie. Er — — Nein, Alles, nur Das fordern Sienicht vom mir.
Amalie. Wie Sie mich vorhin halb ahnen ließen — mager gesagt haben — meine Leidenschaft habe ihn verfolgt? —Sie schweigen? Also das war es? Abscheulich!
Marie. Und er wollte vor Ihnen sich rechtfertigen —
Amalie. Hätten Sie ihn gebracht! Zwar — was wagtein Bösewicht der Art nicht? Mein Onkel weiß nicht, daß ichjemals Leidenschaft für ihn hatte — je älter dicß Geheimnis;wird, je mehr wünsche ich ihn in dem Traums zu erhalten, daßich vor ihm nie Geheimnis; hatte. Darauf würde er getrotzthaben, und wer weiß, was er im Stande gewesen sehn würde,mir vor Ihnen zu sagen!
Peter. Es ist also kein gut Haar an ihm; laß ihn laufen.
Amalie. Ich kenne Unglückliche, denen er Jahre lang alleAufmerksamkeit des Liebhabers, und alle Herzlichkeiten des ver-sprochenen Bräutigams erzeigt hat - die endlich in Verzweiflunggeriethen, und —
Peter. Schwester, laß mich hin. Du liebst ihn nun ein-mal, er hat versprochen, Dich zur Frau zu fordern, ich will ihnfragen, ob er mit znm Vater gehen will. Thnt er's nicht — sowerfe ich ihn gleich znm Fenster hinaus!
Marie. Du quälst mich, lieber Bruder —
Peter. Und Du wirst den Vater quälen! Sehen Sie —daran sind die Bücher Schuld, wo die Mädchen immer Huld-göttinneu darin genannt werden. Hernach ist ihnen ein schlichterJffland, theatral. Werke. II. 14