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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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pctcr. Nein. Vater, die ist nicht einmal so gescheidt wie ich.Bei der würde ich mir am Ende was heransgenommen haben.Des alten Herrn seine Nichte gefällt mir wohl.

Selbert. Amalie?

Peter. Sie ist viel mehr als ich. Aber sie Hütte ja wohlGednld mit mir, weil ichs gut meine. Die kann Dir in denWinterabenden verlesen, der Großmutter würde sic Sorgenabnehmen, und wenn Du Kopfweh hast, würde sie neben DeinemSorgestuhl bleiben, und ihre liebe Hand ans Deine heiße Stirnelegen.

Sc liiert. Guter Junge Amalie gefallt Dir?pctcr. Es ist wohl viel mehr als Gefallen. Ich weiß nicht,wie ich cs nennen soll. Wenn ich bei ihr bin, kann ich vie^reden und wenn ich sie nicht sehe, ist mir die Brust wie zu.Sellicrt. Hast Du ihr gesagt

pctcr. Nichts. Nichts ans der Welt. Aber ich meine, ichwäre ihr nicht zuwider.

Sclbcrt. Hast Du ihrem Onkel etwas gesagt?pctcr. Nein. Ich möchte ihm wohl gefallen, ich rede dennallerlei mit ihm; aber er sieht mich nicht an, und nennt mich Er!Nun was meinst Du von mir und Amalien?

Scllicrt. Erstens ist Amalie reichpctcr. Daß Gott erbarme

ZclIicrt. Und Du bist cs nicht. Dann hat ihr Onket sicfür Fritzen bestimmt.

pctcr. Hat Fritz sie so lieb, als ich?

Scllicrt. Vielleicht nicht. Alleinpctcr. Nun, dann kommt es noch ans Amalien an.Wenn sie mich lieber hat als ihn, so sagt sie es gewiß.

Sclbcrt. Wolltest Du Deines Bruders Glück stören?