Selber!. Wir empfinden nicht alle gleich —
Peter. Weiß wohl! Er ist ein anderer Kerl geworden alsich. Wenn er mich darum mir gern behalten will!
Selber!. Er liebt Dich.
Peter. Ich wüßte auch nicht, warum er das nicht wollte.— Nun, Vater, sag einmal, was soll ans mir werden?
Selber!. Aus Dir? Willst Du nicht den Landhanshaltfortsühren, wie ich?
Peter. Wahrlich, das will ich. und danke Dir, daß Dumich so gestellt hast. Dann gewinne ich mein Brod der Erde ab,und bedarf keine Weltkiinstc dazu.
Zclbcrt. Du bist also zufrieden.
Peter. Zufrieden — aber nicht vergnügt.
Selber!. Warum?
Peter. Weil ich allein vergnügt sehn muß.
Selb ert. Allein? - Bin ich, sind wir alle Dir —
^ Peter. Ja — Du hast mich und uns alle. Doch bist Duallein, denn meine gute Mutter fehlt Dir.
Selber!. O mein Sohn!
Peter. Nimnis nicht übel, daß ich Dich jetzt darauf bringe.Allein —
Selber!. Nicht doch. Du wünschest Dich also zu ver-heirathen?
Peter. Jetzt wüßte ich eine gute Gelegenheit, wenn Dir esrecht wäre.
Selber!. So?
Peter. Eine Frau, die sich auch für den Vater zur Gesell-schaft schickte; denn darauf habe ich immer gedacht. Hier ist sokeine. Einmal meinte ich wohl, Sophie Grüner aber das istdoch nichts.
Selber!. Warum? Die wäre —