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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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Marie. Könnten Sie Sich gegen Amalien rechtfertigen?n. Lechner. So wünschen Sie doch meine Rechtfertigung?Marie. Sie beanworten meine Frage nichtv. Lecher. Ob ich mich vor Amalien rechtfertigen kann? ich will mich rechtfertigen.

Marie. Das wollten Sie?

n. Lechner. Ja. Was bin ich Ihnen dann?

Marie (tiefsinnig). Lechner!

n. Lechner. Wenn ich mich gerechtfertigt habe was sindSie mir dann schuldig, Marie?

Marie. Sic oder Amalie eines täuscht michi>. Lech »er. Wer?

Marie. Herr von Lechner!

v. Lechner. Wollen Sic es nicht untersuchen so sind Siceine wärmere Freundin als Geliebte!

Marie. Ich bin Geisers Verlobte.

n. Lechner. Sie sind es und noch machte ich Ihnenkeinen Vorwurf. Sie sollen nie durch mich leiden. Ich will Sienur überführen, daß ich Werth bin, um Sie zu leiden KommenSie zu Amalien.

Marie. Das könnten Sie das wollten Sie, und ertru-gen meine Vorwürfe?

v. Lechner. Mit Schmerz! Und den Schmerz ertrug ichmännlich um Weiblichkeit zu schonen!

Marie. Wessen Weiblichkeit

v. Lechner. Amaliens. Doch nun bleibt nichts mehr übrig,mich zu retten; also was cs mir auch kostet kommen Siezu Amalien.

Marie (Panse.) Amalie liebte Sie?i>. Lechner. Mehr, als ich erwiedern konnte. Sie reißendieß Geständnis; ans mir. Sie ist ein vortreffliches Geschöpf!