Druckschrift 
2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
Entstehung
Seite
145
Einzelbild herunterladen
 

145

Selber!. Nur aus Gehorsam? Nein!

Marie. Ihre glückliche Tochter.

Selb crt. So ist mein Zweck erreicht!

Marie. Mein Herz ist sehr beruhigt.

Le liiert. Soll ich Geisern rufen?

Marie. Schon?

Zclbcrt. Ihm diesen Trost geben

Marie. Trost Trost? Kann ich Geisern Trost geben?

Leib crt. Ja, liebe Tochter.

Marie. Das ist ein schöner Gedanke.

Selb crt. Hast Du nicht gesehen, wie er sich abhärmte?

Mari c. Meinetwegen?

Zclbcrt. Wie ihm nichts mehr Freude machte

Marie. Armer, guter Geiser!

Zclbcrt. Wie das Leben selbst ihm gleichgültig, und seineSchwester, seine Brüder, sein alter Vater ihm nicht mehr waren,was sie ehe

Marie. Ja! Rufen Sie ihn. Ich bin eine nndankLassen Sie mich seinen Kummer gut machen. Lassen Sie michgut machen ich bitte Sie.

Selb crt. Tochter! liebes, natürliches Mädchen! Wieschön ist diese Aufwallung Deines unverdorbenen Herzens!

Marie. Eilen Sie Ein heilender Engel legt die Handans mein Herz da ich trösten und gut machen kann I

Zclbcrt. Ein heilender Engel? Und doch hast DuGeisern nur geachtet?

Marie. Gewiß ich werde ihn glücklich machen!

Sclbcrt. War Dein Herz verwundet, Marie?

Marie. Lassen Sie dem kranken Herzen seine Träume. Ichwill Geisern glücklich machen.

Jffland, Ihcatral. Werke ll.

10