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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
Entstehung
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146
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Selber!. Ich darf ihn holen?

Marie. Ja.

Sclbert. Fritz könnte indes; Hm es ist ja nur einSchritt hinüber und man sieht ja von dort die Straße hin-unter. Wird Dein Bruder nicht Freude haben, wenn ich ihm sei-nen Jugendfreund als Bruder verstellen kann! Habe Dank, Mäd-chen, für Dein Geschenk. (Er umarmt sic und geht. Da cr a» der Thürist): Vergaß ich beinahe Da, ein Brief an Dich. (Er geht.)

Marie (da er a» der Thür ist, sieht sic den Brief au.) MeinGott!

Scldcrl. Rufst Du mich?

Marie. Dieser Brief

Sclbert. Nun?

Mari c. Wenn Sie ihn lesen wollten

Selber!. Wozu das?

Marie. Vielleicht - Ich scheue mich

Selber!. So lies ihn hernach. In dem gleichgültigstenBriefe gibt es Wendungen die Freundin legt der Freundin ihreSeele, die Gemüthslage des Augenblicks so hin mit EinemWorte Briefe muß niemand lesen, als der, für den sie geschrie-ben sind. Zu Geisern. (Er gebt ab.)

Zehnter Auftritt.

Marie alleiu.

Welch ein Vater! Ich kann meine Augen nicht offnenich kann mich selbst nicht sehen Wenn diese Hand die andereberührt so erschrecke ich vor mir selbst! Karl es ist