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gefühls — ich habe sie überall auf die natürlichen üblen Folgenunserer Fehler aufmerksam gemacht — Ich lebe sorgfältig, sie thunes — Das reicht hinl Gepredigt habe ich ihnen nicht, und werdees nie thun —
Frau Zaaicr. Es klingt gut — aber — Nun wir wollensehen! — Die Hcirath, die Marie mit dem braven jungen Geiserschließen sollte, ist so gut ausgedacht, so gut —
Lclbcrt. Sie schlägt ihn nicht ans.
Frau Zaalcr. Antwortet gar nichts. — Dahinter stecktetwas — eine geheime Liebschaft —
Zclbcrt. Ein so gutes Mädchen!
Frau Zaalcr. Ein schönes rothes Aepfelchen — gleichniß-weise zu reden — kann doch einen Wurm am Herzen tragen. —Sie gefällt mir nicht.
Zcibcrt. Ich will in sie bringen.
Frau Zaalcr. Mit Ernst, Herr Sohn, mit Ernst.
Zcll> crt. Mit Wärme.
Frau Zaalcr. Nun — wie Sie wollen, oder — wie Siekönnen. Sie — sind nun so. Ich weiß es wohl. Wir sollten soseyn, wir Weiber, und die Männer anders; es ist aber umgekehrt.— Die Wahrheit zu sagen, was mir noch am besten gefällt inunserer heutigen Welt — sind die jungen verheiratheten Weiber.Die denken, die arbeiten — die haben doch noch die Augen ansder Erde! Aber die Männerchen? Lieber Gott — das schwatzt,das will Gold machen und schafft kein Brod, das weint und thutnichts, schreibt und kann nicht recht abschrcibcn.