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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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gefühls ich habe sie überall auf die natürlichen üblen Folgenunserer Fehler aufmerksam gemacht Ich lebe sorgfältig, sie thunes Das reicht hinl Gepredigt habe ich ihnen nicht, und werdees nie thun

Frau Zaaicr. Es klingt gut aber Nun wir wollensehen! Die Hcirath, die Marie mit dem braven jungen Geiserschließen sollte, ist so gut ausgedacht, so gut

Lclbcrt. Sie schlägt ihn nicht ans.

Frau Zaalcr. Antwortet gar nichts. Dahinter stecktetwas eine geheime Liebschaft

Zclbcrt. Ein so gutes Mädchen!

Frau Zaalcr. Ein schönes rothes Aepfelchen gleichniß-weise zu reden kann doch einen Wurm am Herzen tragen.Sie gefällt mir nicht.

Zcibcrt. Ich will in sie bringen.

Frau Zaalcr. Mit Ernst, Herr Sohn, mit Ernst.

Zcll> crt. Mit Wärme.

Frau Zaalcr. Nun wie Sie wollen, oder wie Siekönnen. Sie sind nun so. Ich weiß es wohl. Wir sollten soseyn, wir Weiber, und die Männer anders; es ist aber umgekehrt. Die Wahrheit zu sagen, was mir noch am besten gefällt inunserer heutigen Welt sind die jungen verheiratheten Weiber.Die denken, die arbeiten die haben doch noch die Augen ansder Erde! Aber die Männerchen? Lieber Gott das schwatzt,das will Gold machen und schafft kein Brod, das weint und thutnichts, schreibt und kann nicht recht abschrcibcn.