Ach ii l i» cl jler. Er muß publice noch einen Affront ge-nießen.
Lari. Richtig!
Schulmeister. Ei was! mein Sohn hat seinen Kopf,seinen Pfennig, und sein Herz —
Herr Trant. Daher des Hofraths Acrger!
Schulmeister. Es waren Verbalinjurien.
Karl. Realinjurien!
Schulmeister. Die verschlucke ich nicht so.
Herr Trant. Regt sich der Advokat in Dir?
Larl. Wenn ich in Sachen Wiese contra Hofrath Reifingschreiben darf, so soll eine Schrift vor die Herren Nathe kommen— so — so — daß der Hofrath nicht mehr bei Tage ausgehenkann.
Herr Traut. Und das wollten Sie wohl?
Schill me ist er. Hm!
HcrrLraut. Das wollte der Mann, der in den Kinder-lehren mit so viel Gutmüthigkeit lehrt — vergib ihnen!
Schulmeister. Da bringen Sie mich freilich auf wasBesonderes.
Herr Traut. Ihr Ludwig hat seinen Kopf, seinen Pfennig,und sein Herz — was kümmert Sie das klebrige?
Lari. Und der Hofrath hat keinen Kopf— einen Pfennig,und kein Herz.
Schul me ist er. Ist dem so?
Herr Traut. Ja!
Schulmeister. Dann ist er ein armer Sünder, und ichlasse meine Hand von ihm.
Herr Traut. Dank, Herr Nachbar!
Schiil »icIstc r. Es bleibt beim Alten, Herr Nachbar!
(Sie geben sich die Hände.)