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Schulmeister. Als wir so zusammen lebten, glaubte iches freilich nicht, daß es so weit kommen würde.
Herr Trant. So weit? Was?
Schulmeister. Daß Sie meinen Sohn prostitnircn lassenwürden.
Karl. Das hat der Herr nicht gethan.
Schulmeister. Unnorns inulsnt mores!
Herr Trant. Nachbar!
üarl. Daran ist der Herr unschuldig.
Schulmeister. Mit Nichten. Wie würde sichs sonst derHerr Hofrath unterstanden haben!
Herr Traut. Wenn ich mit den Leuten in der Stadt einsgewesen Ware, würde ich nicht schon hier seyn.
Schulmeister. Waren Sie nicht eins mit Ihnen, würdedie Madam nicht noch dort seyn. He!
Karl. Wer zu gut ist, dem trommelt man auf der Nase.
Schulmeister. Weiberregiment also?
üarl (zu Herrn Trant). Der Herr Nachbar fragt Sie NMetwas.
Herr Traut. Nicht Wciberrcgiment, Weiberschwäche be-nutzte der listige Hofrath. Ueber Schwächen sehe ich hinaus,Bosheiten dulde ich nicht — dcßhalb ging ich Hals über Kopfaus des Hofraths Hause, so wie ich Ihres Sohnes Mißhandlungerfuhr.
Schulmeister. Ist das so?
Herr Traut. Das ist so.
Schulmeister, (iiati.is — für mich. Aber dem Hofrathist zu wenig geschehen.
Lar!. Orulias — für mich!
Schulmeister. Es muß dem Hofrath noch was geschehen.
Herr Traut. Und was?