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Herr Traut (in der Stellung). Was wird aus unfernKindern?
Zchulmcist cr. Der Ludwig wollte nicht mehr hergehen.
Herr Traut. Ward ihm das leicht?
Schulmeister. Schwer!
Herr Traut. Und Sie konnten es zugeben?
Schulmeister. Ich habe ihn aus guten Büchern getröstet.
üarl. Und mit dem Proceß.
Herr Traut. Bringen Sie ihn her.
Schulmeister. Das will ich. Aber die Frau muß auchdenken wie S i c. Vater und Mutter müssen eins seyn.
üarl. So wird nichts daraus.
Schulmeister. Eher wird nichts daraus. Mein Sohndarf nicht über den Zaun steigen, er muß durch das große Thorgehen, und willkommen seyn.
Herr Traut. Anders rathe ich nicht dazu.
Schutmcistcr. Gewiß?
Herr Traut. Gewiß!
Schulmeister. So will ich ihm zuredcn — ich gehe zuihm — Herr Nachbar!
Herr Traut. Glück auf den Weg!
Schulmeister. Es ist mir nun ganz wohl ums Herz,Herr Nachbar!
Herr Traut. Mir wahrlich auch.
Schut m cistcr. Ich empfinde eine innere Gemüthsbewegung.
Herr Traut. Ich auch!
Sch ul mcistcr. Wir gehen nun nach wie vor um unsereFelder?
Herr Traut. Und rauchen unser Pfeifchen im Hofe.
Zchulmcistcr. Und essen fröhlich zusammen.
Herr Traut. Das wollen wir heut Abend noch.