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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
Entstehung
Seite
115
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Herr Traut. Unerwartet, nicht wahr?

Schulmeister (verbeugt sich).

üarl. Wären bald Commerzienräthe geworden.

Schulm elfter. Gut macht Mnth.

Herr Traut. Es steht alles wohl, wie ich finde, und dankefür Ihre Mühe.

Schul ui eiste r. Dem Neisingcr habe ich lassen dreißig MalterHafer abmcssen. Hier ist das Geld. Der Heer Einnehmer habenalles richtig befunden?

Herr Trant. Alles.

Schuluicifter. So leite ich meine Tritte zum Abgänge.(Will gchcu.)

Herr Traut. Nicht doch!

Üarl. Uns währt die Zeit lange.

Schulmeister. Ich bin nicht kurzweilig.

üarl. Die Madam ist in der Stadt geblieben.

Sch ul »leister (zuckt die Achseln).

Herr Traut (zu Karin). Freund! ich kann auch böse werden.

üarl. Wollte Gott!

Schulmeister. Was haben der Herr Einnehmer noch zubefehlen?

Herr Traut. Zu befehlen? Bin ich nicht der NachbarTrant?

ZchnImclstcr. Nein!

Herr L r a u t. Sind wir nicht Freunde?

Schulmeister. So viel als Christen geziemt.

Herr Traut. Mehr nicht?

Schul m eiste r. Nein!

Herr Traut. Gehen wir nicht mehr zusammen um unsereFelder, rauchen nicht mehr auf niiserm Hose das Pfeifchen undessen zusammen fröhlichen Muthcs?