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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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Herr Traut. Aha Du willst sagen, er ist gewandt- Ja!

M ad am Trant. Was nutzt ihm das hier? In der Stadtkönnte er es geltend machen. Wenn er studirte.

Herr Traut. Das sähe ich ungern.

Madam Traut. Weil Du Deine Talente versteckt hast,und nicht gesucht bist, so

Herr Traut. Versteckt? Ich habe sechs Jahre advocirt,habe alle Wochen einmal einen Nock mit einem reichen Knopseangezogen, und einen Degen angesteckt Lin Lei allen Schwei-zern, an allen Hotels die Runde gegangen habe mir oftvon den Excellenzen antworten lassen oui IVIonsieur, set-iokerui, se taelierai es soll Rücksicht auf Sie genommenwerden.

Madam Traut. Ach hättest Du nur -

Herr Traut. Endlich komme ich, nach sechs Jahren Courmachen, eines schönen Nachmittags heim trete meinen Degenund den Visitenrock mit Füßen, fluche über alle Schweizer,Hotels und gnädige Versicherungen, denke nach, und finde daßdie Excellenzen noch übler dran sind, als ich.

Madam Traut. Das hast Du mir schon hundertmalgesagt.

Herr Trant. Du hasts doch wieder vergessen. Wahrlich,ich habe recht gethan, denn kein Mensch will mehr abschrei-ben, Schuhe machen, oder Holz hacken. Alles will regieren,richten und vorstellen. Sollte mir nun so eine Excellen;die doch auch den Tag über baß geschoren wird sagenNarr! geh heim! ficht nicht wie Donqnixottes mit einemTitel ohne Sold, mache Schuhe," das konnte sie nicht.Denn man verlangt denn doch von einer Excellenz, daß siehöflich ist. Also sagte sie ,.se lsekerui" und es soll Rücksicht