genommen werden — mir überließ sie es, diese Worte zu über-setzen in den heilsamen Text — „Hilf dir selber!"
Madam Traut. Lieber Mann!
Herr Traut. Das that ich denn auch, dachte — „arbeite,so kannst du essen," verspeknlirte meine viertausend angeerbtenThalcr nicht in den dürren Wüsten der Ambition, versiegelte meinLorxius ^uris — setzte mich in eine freundliche Pachtung —nahm — aus daß ich nicht allein sey — ein recht artiges, ganzgeschcidtes Weib — erhielt drei Kinder, die mir Freude machen.Wir arbeiten alle, essen alle, noch hat der schwüle Wind der Am-bition keines von uns welk gemacht. So steht es bis hierher, undnun — Jetzt rede Du weiter, mein Kind!
Madam Trant. Und nun? Nun sage ich Dir, daßmehreres für die Kinder geschehen muß.
Herr Traut. Laß hören!
Madam Traut. Wir müssen nach der Stadt.
Herr Trant. Zum Besuch? auf einen Tag?
Madam Traut. Die Kinder zu versorgen, in die Welt zuführen — wenigstens auf eine Woche.
Herr Traut. Nein!
Madam Traut (entschieden). Ja! Ich will —
Hrrr Traut. Holla!
Madam Traut. Was gibts?
Herr Traut. Einen Kreuzweg. An Kreuzwegen muß derWanderer sich Wohl in Acht nehmen.
Madam Traut. Was soll das?
Herr Traut. Ich weiß, was ich thue — und habe jetztnein gesagt. Du weißt, was Du thust, und hast ja gesagt. Ichgehe rechts, Du gehst links — Laß uns wohl Acht haben, daß wirden rechten Weg nicht verfehlen.
Madam Traut. Du gingest rechts? Links gehst Du!