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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
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kuhbcrg. An meiner Seite sie verblühen sehen? ange-stochen von dem Wurme, der in mir nagt? sie, die engelreine,holde Seele verblühen sehen? O wenn ich das konnte

Walsing. Ich erkenne den sanften Jüngling nicht in diesemBilde, das er sich von der Vorsicht macht.

Kühl,erg. Durch mich litten viele gute Menschen littenbitter! die Vorsicht ist gerecht!

Walsing. Wer gerecht ist, ist zu versöhnen.

kuhberg. Durch Pflicht!

Walsing. Ist Menschenglück und Frende ist Menschentödten Pflicht?

Kuh bcrg. Wenn über die Erfüllung meiner Pflicht das Herzmir bricht

Walsing. Wenn du Sophien tödtest

Kuhberg. Mein Vater o Gott!

Walsing. Hast du dann gut gemacht? Gerechtigkeit zurückgegeben oder ein Verbrechen, schwerer als die Vergehungen derraschen Jugend, die des Mannes Tugend längst ausgeglichen, neubegangen?

Kuh bcrg. Soll ich die Stimme übertäuben, die mich

Walsing. Sohn, laß dich Geradsinn leiten! Du sollst esnicht mit dem Schicksal anfnehmen wollen. Dein Gewissen seyfür dich die Welt.

Kuhbcrg. Und das spricht laut.-Du bist deines VatersMörder!"

Walsing. Du bist nicht Schuld an deines Vaters Tode.

kuhbcrg. Ich bin's!

Walsing. Ich sage Nein. Wer so fühlt, mußte sich er-heben; das mußte der Vater fühlen. Der Vater fühlte es ge-wiß! Hoffnung nährt ein Vaterherz. Nein, sage ich, nein!Du möchtest in dem Uebermaß von Reue gern tausendfach