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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
Entstehung
Seite
249
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abbüßcn Du häufest alle Qual auf dich allein du bistnicht Schuld au deines Vaters Tode Die Schwäche der Naturvollendete

Luhbcrg. Was ich begann! Noch seh' ich ihn wietäglich ach mit jeder Stunde, Kraft, Freude, Leben von ihmwich! wie O das steht ewig vor mir! läßt meine Thränen nieversiegen jagt mich uustät auf der Welt umher! und mit diesemöden Leben soll ich sie verbinden?

Walsing. Wenn sie nun deine Thränen trocknen willwenn sie der Engel ist, den dir das Wesen sendet, daö niemandtrostlos vergehen lassen will? Wenn nun mit diesem Tage jetztmit ihr in diesem Augenblick dein Schicksal sich wendet?O Gott! und du hättest diese Hand zurückgewiesen?

Ln Hb erg. Schrecklich! schrecklich!

Walsing. Sie verzehrte sich in Gram und du

Lahberg. Der, der mein Opfer, und was es mir kostet,sieht, der wird ihr Kraft zu tragen geben. Ach die Wesen,die meinen Namen tragen würden der Bettler läßt seinenKindern guten Namen mit meinem Namen empfingen sieden Fluch, der sie durch das Leben verfolgen würde! O Gottnein, nein!

Walsing. Jüngling, der dir jetzt Heilung beut, waltetauch dann noch, wenn diese sein werden, und wir in andern Sphä-ren wirken. Nein nicht weiter in dieser Uebcrspanuung!

Lnhberg. O wüßten Sie, wie tief mein Herz verwundetist, da ich gegen seine laute Stinime, für meine Pflicht, so schreck-lich kämpfen muß!

Walsing. Eben darum Ueberspannung; denn in gutenMenschen ist die Stimme des Herzens der Wink der Vorsicht. Folg'ihr! Mit aller heißen Liebe im Namen deines Vaters sag' ich folg' ihr!