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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
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Knhbcrg. Ich muß! Ich will! O hätte ich es längstgethau I

Walsing (gütig). Bin ich nicht Ihr Freund?

iknhlierg. Gewesen sobald ich spreche.

Walsing. Ich liebe Sie so innig!

Kuhberg (traurig). Das hört nun auf.

Walsing. Sie sind außer sich.

8 n h l> erg. Hört auf! Das Geständnis; wo mir noch Freudeblüht es vertilgt sie. O wenn doch endlich mein Leben

WaIsing. Sie ängstigen mich reden Sie.

8il h li crg. Noch habe ich Ihre Liebe noch! In wenigAugenblicken nur das Mitleid des Weisen. (Er ist ein-n kurzen Augen,blick in heftigem Kamps zu reden dann geht er an den Tisch, schreibt dreiZeilen drückt sie Walsing hastig i» die Hand tritt einige Schritte zu-rück »nd bedeckt in einer nnwillkührlichen Bewegung das Gesicht.)

Walsing (liest, schlägt das Papier sanft ei», geht zu Ruhbergcn,stickt es in dessen Tasche, wendet ihn zu sich und umarmt ihn mit Wärme).Dein Vater, mein Sohn! Dein Later! Dein Führer in diesemedeln Zweifel deiner guten Seele!

8nhiicrg. Sie vergeben, daß ich verbarg

Walsing. Dein Vater! so lange unsre Wesen sich verstehenund erkennen!

Knhbrrg. So bleibt mir dieses Herz denn doch, wenn ichmich auch von Sophien los reißen soll!

Walsing. Das sollst du nicht.

8nhbcrg. Ich muß, wenn ich sie liebe. Die Weit weißwer ich bin die Welt kann nie verzeihen.

Walsing. Dein Kummer wird Menschenhaß.

Knhlicrg. Allein ertrug ich alles. Doch dieses gute Mädchensollt' ich nun durch den Spott der Glücklichen gemordet sehen?

Walsing. Mein Sohn mein Sohn!