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Major. Er drückte das Bild seiner Sophie an den Mnnd —umarmte mich — lächelte, schien ruhig. Lange sprachen wir beidenichts. — Endlich seufzte er tief — ein Strom von Thränen schoßauf das Gemälde hin — er faßte meine Hände — fiel mir umden Hals — drückte mich an sich, und ich weinte mit ihm. — Ertrocknete die Augen — las mir ihre Briefe laut vor — verstummte,oder sprach abgebrochene Worte — sah starr ans mich hin — biser sich zuletzt an meine Brust warf, und mit einem fürchterlichenTone rief: „Ich darf nichts mehr lesen, was von ihr ist!"
Val fing (gerührt). Armer Ruhberg! (Zu Marien, die auchweint.) Laß nur, Kleine, es wird schon werden! — Sie habendie Briefe doch nicht gefordert? (Der Major sieht vor sich nieder.)Von einem so edlen Manne — ein so edler Mann — nicht ein-mal Wort annehmeu? — Sie sind hart krank! — Wie verließenSie ihn?
Majo r. Still — sanft — ermattet — sandte er mir einenBlick nach, der ein Gebet um Auflösung von mir zu wünschenschien. Indem wurde er abgerufen. Ich war betäubt. Ich wolltezu Karolinen, aber ich mußte erst einigemal im Garten auf undnieder gehen. Dann eilte ich zu Karolinen, bat sie um Vergebung— die gute Marie gab mir ihre Liebe wieder, und —
Muster Auftritt.
vorige. Nnhberg.
Luhlierg. Ach — da ist sie ja fast ganz beisammen, dieliebe Familie!
Wal sing. Nie ganz, wenn mein Sohn Nnhberg fehlt.