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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
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Wilhelm. So verspreche ich dir auch, daß ich (Er hältplötzlich erschrecken inne.)

kuhsierg. Vollende. Mache IMS alle glücklich.

Wilhelm (starrt vor sich hin). Ich kauu nicht (Wehmüthig.)Ich kauu wahrlich nicht!

kuhsierg. Warum nicht?

Wilhelm (heftig). Ich muß fort!

kuhsierg. Handle ehrlich mit mir. Warum mußt du fort?Wilhelm du bist sonst kein verschloßner Mensch handle ehrlichmit mir.

Wilhcl m (mit gesenktem Blick). Ich ich (Nimmt seine Hand,ohne ihn anznsehcn.) Verachte mich nicht. Ich hielt meine ReiseIch fühlte das Strafbare nicht (Im höchsten Schmerz.) Ach!Kuhsierg. Sprich ans!

Wilhelm (bet-ckr sich das Gesicht). Ich war ohne Geld,Sr hatte die Hand zuvor in der Westentasche hier zieht er zögernd diezwei Geldroilen heraus ) und dakuhsierg. Gib cs zurück!

Wilhelm. Wie kann ich

kuhlicrg. Gib es zurück! Um Gottes willen, gib es zurück!Wilhelm (in Verzweiflung). Du räthst mir meine Schande IKuhsierg. Ich umfasse deine Knie ich drücke sie fest gegenmein Herz gib mir Ruhe, neue Lebensfreude noch einmal!Im Tode noch will ich dich segnen! Wilhelm ich will michganz ändern, ich will froh sehn, ich will nur für dich leben!Ich will sieh o sieh! (Springt aus.) Es ist mehr als ich

was aus mir spricht! Als dein Geschenk will ich es ewig ehren!

Gib das Geld zurück, und laß es mein Werk seyn, daß deinLeben ohne Sünde ist, die den Vater mordet!

Wilhelm (gibt ihm zwei Rollen Geld). Da!kuhsierg (erstaunt). Wilhelm!