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Wilhelm. So verspreche ich dir auch, daß ich — (Er hältplötzlich erschrecken inne.)
kuhsierg. Vollende. Mache IMS alle glücklich.
Wilhelm (starrt vor sich hin). Ich kauu nicht — (Wehmüthig.)Ich kauu wahrlich nicht!
kuhsierg. Warum nicht?
Wilhelm (heftig). Ich muß fort!
kuhsierg. Handle ehrlich mit mir. Warum mußt du fort?Wilhelm — du bist sonst kein verschloßner Mensch — handle ehrlichmit mir.
Wilhcl m (mit gesenktem Blick). Ich — ich (Nimmt seine Hand,ohne ihn anznsehcn.) Verachte mich nicht. Ich hielt meine Reise —Ich fühlte das Strafbare nicht — (Im höchsten Schmerz.) Ach! —Kuhsierg. Sprich ans!
Wilhelm (bet-ckr sich das Gesicht). Ich war ohne Geld —,Sr hatte die Hand zuvor in der Westentasche — hier zieht er zögernd diezwei Geldroilen heraus ) und — da —kuhsierg. Gib cs zurück! —
Wilhelm. Wie kann ich —
kuhlicrg. Gib es zurück! Um Gottes willen, gib es zurück!Wilhelm (in Verzweiflung). Du räthst mir meine Schande IKuhsierg. Ich umfasse deine Knie — ich drücke sie fest gegenmein Herz — gib mir Ruhe, neue Lebensfreude noch einmal! —Im Tode noch will ich dich segnen! — Wilhelm — ich will michganz ändern, ich will froh sehn, ich will nur für dich leben! —Ich will — sieh — o sieh! — (Springt aus.) Es ist mehr als ich
— was aus mir spricht! Als dein Geschenk will ich es ewig ehren!
— Gib das Geld zurück, und laß es mein Werk seyn, daß deinLeben ohne Sünde ist, die den Vater mordet!
Wilhelm (gibt ihm zwei Rollen Geld). Da!kuhsierg (erstaunt). Wilhelm!