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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
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ttuhbcrg. Es läßt ein Gefühl zurück, das niemals veraltet;bei Arbeit und Freude am Grabe uud in des Freundes Arm

überall nagt dieser Wurm, und das Erbarmen flieht ein Herz,das der Tod des Vaters war. (Er stützt sich entkräftet auf eine Stuhl-lehne.) Dn schweigst? Entsetzliches Schweigen! (Rafft sich auf.)Also du reisest? (Er geht drei, vier Schritte, bleibt dann vor ihmstehen.) Scheidest (sanft) mitten aus des alten Vaters Hans-frenden?

Wilhelm. Um nicht an neuen Beweisen seiner Liebe zumVerräther

Kuhbcrg. Um nicht gerührt zu werden?

Wilhelm. Du siehst, daß diese Leidenschaft mir wüthend zusetzt.

kuhlicrg. Ohne Plan ohne Bestimmung? So einguter Vater, und sein Auge sieht dich nicht scheiden! OhneSegen! Nun so geh! Taumle unter Menschen, die allenSeelengehalt verschweigt haben staune Palläste an zieh überBerge uud Thäler du findest keinen Frieden! Wilhelm, dieSchönheit der Natur lächelt nicht für den, den Seufzer verfolgen

mit dem nicht der Segen des Vaters geht!

Wilhelm. Höre auf um Gottes willen!

kiihbcrg. Weide dich an Monarchenpracht durchreise dieIndien genieße sie ganz, diese prächtige Welt! Ach, wie oftwirst du dich dahin zuriicksehnen, wo ein Spaziergang mit Vateruud Schwestern dich eine Reise um die Welt dünkte wo dn mitschuldlosem Auge den Aether durchschauen und in den Abendgesangder Vögel beten konntest! O Wilhelm! laß mich dein Gewissenretten! Entfliehe Seligkeiten nicht, die dich erwarten!

Wilhelm (will ihm um den Hais fallen, bleibt plötzlich sichen undseufzt aus tiefer Brust): Ach!

tkuhl> crg. Hast du Abneigung einst das Geschäft deines Vatersanzutreten? so rede frei; er wird dich nicht zwingen.