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ttuhbcrg. Es läßt ein Gefühl zurück, das niemals veraltet;bei Arbeit und Freude — am Grabe uud in des Freundes Arm
— überall nagt dieser Wurm, und das Erbarmen flieht ein Herz,das der Tod des Vaters war. (Er stützt sich entkräftet auf eine Stuhl-lehne.) — Dn schweigst? — Entsetzliches Schweigen! (Rafft sich auf.)Also du reisest? — (Er geht drei, vier Schritte, bleibt dann vor ihmstehen.) Scheidest — (sanft) mitten aus des alten Vaters Hans-frenden?
Wilhelm. Um nicht an neuen Beweisen seiner Liebe zumVerräther —
Kuhbcrg. Um nicht gerührt zu werden?
Wilhelm. Du siehst, daß diese Leidenschaft mir wüthend zusetzt.
kuhlicrg. Ohne Plan — ohne Bestimmung? — So einguter Vater, und sein Auge sieht dich nicht scheiden! — OhneSegen! — Nun so geh! — Taumle unter Menschen, die allenSeelengehalt verschweigt haben — staune Palläste an — zieh überBerge uud Thäler — du findest keinen Frieden! — Wilhelm, dieSchönheit der Natur lächelt nicht für den, den Seufzer verfolgen
— mit dem nicht der Segen des Vaters geht!
Wilhelm. Höre auf — um Gottes willen!
kiihbcrg. Weide dich an Monarchenpracht — durchreise dieIndien— genieße sie ganz, diese prächtige Welt! — Ach, wie oftwirst du dich dahin zuriicksehnen, wo ein Spaziergang mit Vateruud Schwestern dich eine Reise um die Welt dünkte — wo dn mitschuldlosem Auge den Aether durchschauen und in den Abendgesangder Vögel beten konntest! — O Wilhelm! laß mich dein Gewissenretten! Entfliehe Seligkeiten nicht, die dich erwarten!
Wilhelm (will ihm um den Hais fallen, bleibt plötzlich sichen undseufzt aus tiefer Brust): Ach!
tkuhl> crg. Hast du Abneigung einst das Geschäft deines Vatersanzutreten? so rede frei; er wird dich nicht zwingen.