(Er steht traurig weg.) Recht lieb! (Zu ihr, sanft.) Denke daran,sey gilt — (Umarmt ste). Denke an mich!
Marie (zärtlich). Wie könnte ich dich vergessen? — (naiv)und dann sehe ich dich ja auch immer.
Wilhelm. Du hast Recht! (Küßt ste.) Rnhberg kommt; laßuns allein.
Marie (geht ab).
Drchehntrr Auftritt.
Wilhelm. Nuhbcrg.
Lu Hb erg. Ich vermuthete deinen Vater hier —
Wilhc! i». Ich habe dich auf deinem Zimmer nicht gefunden
— wo warst du?
L» Hb erg. Lieber Wilhelm — Dein Vater gab mir Aus-sicht, durch Marien eirist sein Sohn zu heißen —
Wilhelm (entzückt). Rnhberg!
Lu Hb erg. Ich habe andre Gelübde. — Laß uns nicht for-schen, warum die Dinge so geordnet sind, daß ich vor diesemWunsche umkehren muß. Ergebung und Pflicht — das ist mein Weg.
Wilhelm (niet-crgeschlagcn). Du betrübst mich. Ich dachtemir die Zukunft, und freute mich darauf, mit euch beiden, wennich dann einst wieder käme — von den Stürmen des Lebens ver-traulich zu sprechen.
Luhbcrg. Sage deinem Vater — weßwegen ich ihn hieraufsuchte — daß ich auf sein Landgütchen zu gehen wünsche. Diehiesigen Geschäfte verrichte ich dort. Marie und ich sind getrennt
— der Eindruck verliert sich — und — du wirst doch über dieStürme des Lebens vertraulich mit mir reden.