Druckschrift 
1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
Entstehung
Seite
210
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(Er steht traurig weg.) Recht lieb! (Zu ihr, sanft.) Denke daran,sey gilt (Umarmt ste). Denke an mich!

Marie (zärtlich). Wie könnte ich dich vergessen? (naiv)und dann sehe ich dich ja auch immer.

Wilhelm. Du hast Recht! (Küßt ste.) Rnhberg kommt; laßuns allein.

Marie (geht ab).

Drchehntrr Auftritt.

Wilhelm. Nuhbcrg.

Lu Hb erg. Ich vermuthete deinen Vater hier

Wilhc! i». Ich habe dich auf deinem Zimmer nicht gefunden

wo warst du?

L» Hb erg. Lieber Wilhelm Dein Vater gab mir Aus-sicht, durch Marien eirist sein Sohn zu heißen

Wilhelm (entzückt). Rnhberg!

Lu Hb erg. Ich habe andre Gelübde. Laß uns nicht for-schen, warum die Dinge so geordnet sind, daß ich vor diesemWunsche umkehren muß. Ergebung und Pflicht das ist mein Weg.

Wilhelm (niet-crgeschlagcn). Du betrübst mich. Ich dachtemir die Zukunft, und freute mich darauf, mit euch beiden, wennich dann einst wieder käme von den Stürmen des Lebens ver-traulich zu sprechen.

Luhbcrg. Sage deinem Vater weßwegen ich ihn hieraufsuchte daß ich auf sein Landgütchen zu gehen wünsche. Diehiesigen Geschäfte verrichte ich dort. Marie und ich sind getrennt

der Eindruck verliert sich und du wirst doch über dieStürme des Lebens vertraulich mit mir reden.