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Marie (traurig). Ach, ich batte keine bessere!
Major (zwischen Bitterkeit und Thrtinc»). So viel Unschuld imTon und Blick — ein Ton, der so gerade ans Herz greift—undsie betrügt doch! — Geb, mein Kind, sage denen, die dich schick-ten, Major Randau seh wenigstens einer höflicheren Wendungwerth gewesen, als dieser abgenutzten Posse! (Geht ab.)
Marie (die ihm lange »achgcsehen, trocknet sich die Angen). Ach— ich gab sie ihm so gern!
Zwölfter Auftritt.
Marie. Wilhelm.
Wilhelm (in Stiefeln und Uebcrreck). Was gibt es, Marie?— Was fehlt dir? —
Marie. Ach — es geht mir immer so! —
Wilhelm. Sprich, gutes Mädchen — Ich bin bekümmert,wenn du traurig bist — Du mußt frohe Tage haben, denn dubist ein gutes Kind!
Marie. Sieh nur — ich gab dem Major eine Dose — soeine gewöhnliche Dose, und da war sie ihm nicht gut genug.
Wilhelm. Du irrst — das kann nicht —
Marie. Freilich habe ich Recht. — „Ich wäre wohl einerhöflicheren Wendung werth gewesen!" sagte er.
Wilhelm. Grille! — Laß das sehn.
Marie (betrübt). Wenn ich so etwas thue, wozu ich vor Liebeweinen möchte, so freuet sich niemand. (Weint.) Es bekümmertsich niemand um mich —
Wilhelm (umarmt sie). Doch! — Ich habe dich recht lieb.
Jffland, theatral. Werke. I. 14