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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
Entstehung
Seite
197
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erstgcborne, meine liebste Tochter." In Rnhbergs Hände, sagte ich,gebe ich mein Alter. Vergib mir, Wilhelm, vergib mir, Marie.Kinder, Kinder! wenn dn Vater nnd ihr Mütter werdetdas Kind, das in Gefahr ist, ist für den Augenblick das liebste! ES ist wahr: ihr sagte ich alles; sie hieß ich oft mein liebstesKind; mit ihr ging ich mehr als mit euch ans sie fiel meinBlick zuerst! Nun bitte ich euch nehmet die Sache wie sieist, nnd haltet mich bei meinem Worte, wie einen ehrlichen Mann!Sie konnte zuerst mir Dienste leisten sic versteht einen Theilmeiner Geschäfte (zu Wilhelm) dich entfernten Lehrstunden(zu Marie») dich Jahre von mir. Nun seht, so lhat die Ge-wohnheit, woran mein Herz nicht dachte; hat euch aber diese Ge-wohnheit gekränkt Wilhelm, Marie, so vergebt es mir. Werfehlt nicht! Vergesst den Fehler, nnd glaubt, so wahr ich Freudean meinen Kindern hoffe ich liebe euch alle drei gleich!

Wilhelm, Ln rot ine, Marie (ihn umarmend). O mciirVater!

WaIsing. Alle drei gleich! Glaubt ihr meinem Worte?

Wilhelm. O Gott! (Er geht an die Seite und ist in heftigemKampfe.)

Marte. Ich kann gar nichts sagen

Wals > ng. Was ich vielleicht im Schmerz gesagt habe csbetrübt mich Wilhelm, Marie, könnt ihr cs ganz vergessen?

Wilhelm. Karoline, Marie, laßt uns noch einmal den Vaterumarmen mit solchem Gefühle geschah cs nie! (Aste dreimar-men ihn.)

Walsing. Alle drei gleich!

Marie. Ewig, ewig!

Wilhelm. Wohin mich auch das Schicksal

Wal sing. Erinnert euch daran: euer Vater ließ die Sonnenicht untergehcn, bis er mit seinen Kindern einverstanden war-