erstgcborne, meine liebste Tochter." In Rnhbergs Hände, sagte ich,gebe ich mein Alter. Vergib mir, Wilhelm, vergib mir, Marie.Kinder, Kinder! wenn dn Vater — nnd ihr Mütter werdet —das Kind, das in Gefahr ist, ist für den Augenblick das liebste!— ES ist wahr: ihr sagte ich alles; sie hieß ich oft mein liebstesKind; mit ihr ging ich mehr als mit euch — ans sie fiel meinBlick zuerst! — Nun bitte ich euch — nehmet die Sache wie sieist, nnd haltet mich bei meinem Worte, wie einen ehrlichen Mann!Sie konnte zuerst mir Dienste leisten — sic versteht einen Theilmeiner Geschäfte — (zu Wilhelm) dich entfernten Lehrstunden —(zu Marie») dich Jahre von mir. — Nun seht, so lhat die Ge-wohnheit, woran mein Herz nicht dachte; hat euch aber diese Ge-wohnheit gekränkt — Wilhelm, Marie, so vergebt es mir. Werfehlt nicht! — Vergesst den Fehler, nnd glaubt, so wahr ich Freudean meinen Kindern hoffe — ich liebe euch alle drei gleich!
Wilhelm, Ln rot ine, Marie (ihn umarmend). O mciirVater! —
WaIsing. Alle drei gleich! Glaubt ihr meinem Worte?
Wilhelm. O Gott! (Er geht an die Seite und ist in heftigemKampfe.)
Marte. Ich kann gar nichts sagen —
Wals > ng. Was ich vielleicht im Schmerz gesagt habe — csbetrübt mich — Wilhelm, Marie, könnt ihr cs ganz vergessen?
Wilhelm. Karoline, Marie, laßt uns noch einmal den Vaterumarmen — mit solchem Gefühle geschah cs nie! (Aste drei „mar-men ihn.)
Walsing. Alle drei gleich!
Marie. Ewig, ewig!
Wilhelm. Wohin mich auch das Schicksal —
Wal sing. Erinnert euch daran: euer Vater ließ die Sonnenicht untergehcn, bis er mit seinen Kindern einverstanden war-