Zwölfter Auftritt.
Vorige. Karolitte.
Major. Sieh da — Johann, sieh in diese redlichen Augenund freue dich!
Johann. Mamsell, thnn Sie gegen diesen braven Herrn,was recht ist: so wird Sie Gott segnen! eEr küßt ihr die Haiw undgeht al>.)
AaraUnr. Lieber Randau!
Major. Dieser alte Mann ist mein treuester Freund aufder Welt.
Larolinr. So darf er nun nicht mehr heißen. Dieses Amtmit Pflicht und Titel gehört mir allein.
Major. Karoline —
L.aroline. In mir wechseln so mancherlei Gefühle — daßmeine Kraft erliegt! iSie wirst sich in einen Sessel.)
Major. In welche fromme Stimmung setzt mich Ihr Vater!Er ist nicht hier — aber wie vor seinem Angesicht gelobe ich Ihnen
— gelobe ich dir: Ihm ein treuer Sohn zu seyn. Er gibt mirdas beste, was er hat — ich will ihm geben, was ich kann —meine volle Liebe.
üaroline lspriugt auf). Da! nimm den ersten Kuß für dießfromme Gelübde! Sorge für das Alter meines Vaters — so gibstdu mir ein glänzendes Glück.
Major. Mußte ich dir das erst versprechen? So müßte ichdir auch Liebe geloben, dir, die du mir alles — alles bist!
Larolinc. Lieber Randau, wie glücklich, wie selig Lin ich!
— Ach der gute Nuhberg that viel darum — du mußt ihn herzlichumarmen, den guten Mann.
Major. Ja.