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Karotine. Da bist nachdenkend, Mann meiner Liebe!
Major. Ich liebe dich mehr als du weißt. — Sieh — hiersteht ein Mann vor dir, der sehr von deinem Geschlecht gemiß-handelt ist; der fast den Glauben an euch verlor, und sein Lebeneinsam beschließen wollte. Du — du herrliches Geschöpf, wecktestwieder Liebe in mir auf — Liebe des Mannes — reine Liebe, wiesie seyn soll. — Ich dünke mich nur Ein Wesen mit dir — Dies;mächtige Gefühl — mißbrauche es nie — o nie, Karoline — esist nicht, was der Jüngling Liebe nennt — eine Entzündung, dieverlischt, daß man ihre Spur nicht sieht. Es ist immer gleiches,dauerndes Feuer — mißbrauch' es nicht!
Karoline. Verdiene ich Mißtrauen?
Major. Kein Mißtrauen.
Karoline. Ist meine Liebe —
Major. Du liebst mich; du liebst mich und deinen Vaterüber alles — aber dein Geschlecht hat — ach deine Jugend —eure Launen —
Karoline. Hat dich schon eine betrübt?
Major. O ich bin sehr gemißhandelt — ich habe redlichgeliebt, und bin sehr gemißhandelt! Karoline — darum schrecktmich alles; schone mich — Liebe des Mannes ist eine heiligeFlamme; man verletzt sie nicht, ohne daß sie verzehrt.
Karo tinc. Liebe — heiße Liebe spricht in allem, was dusagst. Ich bin ganz glücklich! Nicht wahr, Karl, meine treue Liebeist in deinem Herzen entschieden? Mißhandelte dich mein Geschlecht— ich will es wieder gut machen. Aber betrübe mich nicht durchMißtrauen — durch Eifersucht!
Major. Eifersucht? — Es ist nicht das! Ich weiß keinenNamen für das was ich empfinde — es ist zu viel, als daß EinWort es sagen könnte. >Jimig.) Es ist der höchste, reinste Gradder Liebe. Laß es dir in einem Bilde sagen — — So oft ich an