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Major. Besser jetzt, als zu spät.
Johann. So dachte ich, denn sonst —
Major. Johann, du hast irgend eine besondere Veranlassung,mir^das Herz zu brechen. Heraus damit! Was ist es?
Johann. Vorhin, wie ich den Blumenstrauß daher gebrachthabe, hatte Herr Nuhberg die Hand der Mamsell Karoliue dichtgegen seine Brust gedrückt.
Major (betroffen). So?
Johann. Muß das so sehn?
Major lmtt niedergeschlagenen Augeni. Es ist heute ihres Vaters
Geburtstag — so etwas kann wohl Gelegenheit geben, daß-
Sonst weißt du nichts?
Johann. Nichts! — Freilich ist es nicht das erstemal, daßich so etwas gesehen habe.
Major. Geh fort!
Johann. Besser Sie zürnen jetzt über mich, als daß Siespäterhin mich verfluchen! (Geht ad,>
Major. Johann!
Johann. Herr Major!
Major. Daher komm —
Johann (kommt näher).
Major. Du bist ein ehrlicher Kerl.
Johann. Ja, Herr Major, das bin ich.
Major. Sey ruhig — das ganze Wesen hat nichts ans sich.
Johann. So will ich vor Freuden weinen.
Major. Das darfst du. Und nun — du wünschest mirdoch Glück?
Johann (weint). Ach Herr Major!
Major. Gib mir die Hand —
Johann (reicht sie ihm dar).
Major. Wir bleiben gute Freunde bis an's Ende.