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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
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erfände aber so viel gesunden Sinn, als man für's Haus braucht,traue ich mir zu und das hier (Auf da« Herz zeigend.) dagebe ich keinem Menschen auf der Welt etwas nach! So stcht's.Nun frage ich dich ordentlich Nickchen, willst du mich heirathcn?

Friederike. Deine Aeltcrn

Anton. Die wollen wir heute noch fragen. Nun, und du?

Friederike (mit zärtlichem Blick nuf ihn »nd mit dem Erröthcueines guten »nfaffonnirten Mädchens). Frag' deine Aeltern!

Änton. Dank Nickchen. Mein künftiges Weib, der ichtreu bin bis in den Tod! Dank, tausend Dank!

Friederike. Aber lieber Anton, du mußt nun auch gutwerden. Du bist so wild

Anton. Ich wild? bewahre Gott! Da haben sie dir wasweiß gemacht.

Friederike. Wenn ich nur an deine Briefe denke! standdoch fast in jedem: wenn das nicht geschieht, so gehe ich fortund werde Soldat. Wenn du mir das nach zwei Jahren einmalsagtest!

Äiiton. O ja so bald du mir untren wirst.

Friederike. Und dann mußt du auch nicht so auffahren.Man lebt dabei in tausend Aengstcn. Die Jäger sind ohnehin einwildes ungestümes Volk.

An ton. Nickchen, halt die Jäger in Ehren, sonst kommst dunicht gut weg.

Friederike. Was kann man von Euren Geschäften erwar-ten? da stürmt Ihr hinaus alle Tage, quält und mordet dasarme Vieh.

Änto». Gelt, das hat dir dein Stadtpatron gesagt. So einKerl, der den ganzen Tag hinter dem Ofen hockt, mit Imnts Aoutsund Liquenrs das Blut verbrennt und aus verschrumpftem Herzenmit dem Gänsekiel die Menschen quält? Nein. Ganz anders