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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
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Änioii. Du weinst? ist es denn so traurig, was noch

nachkonimt? Weine nicht. Wenn du weinest, so thnt mir es in

der Seele weh! Nun sprich-

Friederike. Anton Deine Aeltern sind dreißig Jahreverheirathet, und leben heute noch so glücklich, als am ersten Tageihrer Hcirath. So oft ich sie ansehe, denke ich, ob wir Wohl auchso glücklich und so lange glücklich sehn werden? Antonmein ganzes Leben ist in dir. Wäre es möglich, daß du einmalmich weniger liebtest, als heute? Wenn ich Aeltern hätte, siewürden dich an meiner Stelle fragen. Nun bin ich eine Waise,und mein Leben ist in deiner Hand. Wäre es möglich, so laßuns gleich abbrechen. Es wird mir das Leben kosten, das weißich; aber ich sterbe doch sanfter, als wenn (Sie bedeckt sich das

Gesicht. Anteil umfaßt sic mit einem Arm.1 Ach Anton!

Änlon. Riekchen Riekchen, sieh mich an! (Sie steht ihninnig an, er legt ihre Hand auf sein Herz.) Gott weiß, es ist keinFalsch in mir.

Friederike. Hast du dich geprüft, ob es wirklich Liebeist, was-

Äi,ton. Ich habe mich nicht geprüft. Das ist nicht nöthig.Als du nicht hier warst, da war mir nichts lieb, immer war ichverdrießlich. Nim du wieder hier bist, gefällt nur wieder Alles,ist mir's überall wohl. Das macht, weil ich dich liebe. Warumsollte sich das aber ändern? Sieh ich könnte dir ja theure Eideschwören, aber ich glaube, dir wäre dabei nicht besser. Einem ehr-lichen Mann ist sein Wort heilig. Ein Mann, der einem Weibesein Wort bricht, ist doppelt schändlich!

Friederike. Anton! So so höre ich dich gern.

An io n. Dazu sind wir ans dem Lande, und können einegottlose Ehe nicht mit der Mode verbergen. Nein ich habe wenig,ppxnehm bin ich nicht, es kann auch sehn, daß ich das Pulver nicht